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Wir lieben Wege - Wanderwege

Im Hürtgenwald I, 25.01.2020

Heute waren wir auf einer selbst erstellten Tour im Hürtgenwald. Und als würde nicht schon die Geschichte des Hürtgenwalds und seine Rolle im 2. Weltkrieg für eine mystische Atmosphäre sorgen, so hat auch heute das neblige Wetter entscheidend dazu beigetragen. Es war zwar ziemlich kalt und die Sonne zeigte sich kaum, aber der Nebel zauberte zusätzlich eine besondere Mystik.

Unterschiedliche Wege

Die Wege waren sehr unterschiedlich heute, von schmalen Pfaden bis hin zu matschdurchfeuchteten Wegen war alles vertreten.

Knalloranger Bade-Tempel für Wildschweine

Einige Wege waren dabei so gut getarnt, es war nicht immer ganz einfach, sie zu finden. Die getarnten Wege wurden dann auch heute zu unserem geflügelten Wort. Wären wir aber einen dieser getarnten Wege nicht gegangen, dann hätten wir beispielsweise einen knallorangen Bade-Tempel für Wildschweine nicht gesehen.

Stille Waldseen, mystische Baum-Formationen

Auf normalen Wegen haben wir einen kleinen stillen grünen Waldsee gesehen, viele Baum-Formationen, die mit ihren dicken flechtenüberzogenen Ästen ebenfalls für eine mystische Atmosphäre sorgten.

Blühende Wildblumen im Januar

Fazit

Unabhängig von der Jahreszeit ist der Hürtgenwald immer eine Wanderung wert. Viele schmale Pfade geben ein zusätzlich schönes Wander-Erlebnis. Der Hürtgenwald ist zudem ein sehr geschichtsträchtiger Ort. Wir hatten einen Mitwanderer dabei, der viel über die Geschichte des Hürtgenwaldes wusste und uns damit gut unterhalten hat.

Das wird garantiert nicht meine letzte Wanderung in diesem wunderschönen Wald gewesen sein. Aber leider hat auch hier der Borkenkäfer zugeschlagen. Wir haben viel gerodeten Wald gesehen. Dennoch verfügt der Hürtgenwald immer noch über dichte Waldbestände, die im Sommer zusätzliche Kühle geben.