Im Tal der Wilden Endert

Heute habe ich mal einen Premiumweg ausprobiert, der kürzlich vom Wandermagazin zum schönsten Wanderweg Deutschlands 2019 gekürt wurde, nämlich der Wanderweg „Im Tal der Wilden Endert“.

Das Logo. Der Wanderweg ist sehr gut ausgeschildert. Es braucht keinerlei Karten oder GPS-Geräte.

Der Weg hat allerdings Längen, eigentlich war er erst ab dem 10. Kilometer richtig schön. Die ersten Kilometer verlief er nur als breiter Forstweg, geradeaus, kaum Schlenker. Ich bin den Weg von Ulmen aus gegangen. In Ulmen gibt es einen sehr großen kostenlosen Parkplatz am Rathaus. Der Einstieg in den Weg beginnt dort auch.

Wie gesagt, wurde der Weg wirklich erst interessant ab dem 10. Kilometer, an der Ecke, wo der Weg von Kaisersesch über das Kloster Martental herunterkommt. Man kann den Weg deshalb auch in Kaisersesch beginnen. Es ist außerdem einfacher, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Kaisersesch zu kommen, als nach Ulmen.

Der schönste Teil der Tour

Man kann den Weg auch sehr gut an heißen Sommertagen gehen, da er größtenteils im dichten Wald verläuft. Ebenfalls kann der Weg an Sommertagen sehr gut besucht sein. Wandergruppen, Einzelwanderer, Pärchen zum Teil mit Picknickkorb, Mädelsclique mit flüssiger Wegzehrung – alles war vertreten. Unterwegs gibt es aber auch eine Einkehrmöglichkeit, wie die Göbelsmühle.   

Der Weg endete in Cochem. Von dort gibt es einen Bus (Linie 500), der alle 2 Stunden Richtung Gerolstein nach Ulmen fährt. Mit der Linie 713 ist es möglich, nach Kaisersesch zurückzukommen.

Fazit: Der Wanderweg hat spektakuläre Abschnitte, dicht am Wasser über felsige Pfade, aber eben auch seine Längen. Der Weg ist gut begehbar – von Ulmen aus geht es immer leicht abwärts, kaum Steigungen, aber bei Regen oder Schnee ist auf den felsigen Abschnitten Vorsicht geboten.

Kuriositäten am Wegesrand wie das Hexenhaus oder der Baum mit Vogelhäuschen