28.04.2018, Venlo – Arcen, 22 km

16 Mitwanderer haben sich mit mir heute auf die erste Etappe des Maas-Niederrhein-Pfads von Venlo nach Arcen gewagt. Wir waren alle sehr gespannt auf die Gegend; keiner von uns war bisher im Maas-Duinen-Nationalpark wandern gewesen. Ich hatte aber schon viel Gutes gehört, dennoch mussten wir uns etwas gedulden, da wir erst Venlo hinter uns lassen mussten. Klar, dass es anfangs viel auf Asphalt durch die Grünanlagen der Stadt ging. Aber wir fanden es schon aufregend, überhaupt in Holland zu wandern. Allerdings dauerte es dann doch eine Stunde, in der wir hinter Venlo erst eine Weile an der Maas entlang wanderten bzw. durch kleine Vororte von Venlo gingen, bis wir dann tatsächlich den Nationalpark Maasduinen erreichten. Ab da an aber entschädigte uns die Landschaft für den vorherigen Asphalt. Ich hatte angekündigt, sollte der Gruppe (meinem harten Kern) die Etappe nicht gefallen, würden wir uns nicht weiter quälen müssen, sondern dann würde ich eine Alternative im Sommer anbieten. Aber die Gruppe hat darauf bestanden, dass wir auf jeden Fall die nächsten Etappen des Maas-Niederrhein-Pfades in diesem Sommer gehen. Es wechselten sich Heidelandschaften mit Seen und Teichen ab, moorige Landschaften mit löwenzahn-übersäten Wiesen. Wir liefen durch Kieferwälder und über sandige Dünen. Die Dünen waren dann auch unsere einzigen Anstiege heute. Ansonsten war alles flach und wir hatten ein atemberaubendes Tempo über die erste Zeit von 5,1 km Durchschnittsgeschwindigkeit; das sich allerdings etwas verringerte, als wir uns im Nationalpark von einem landschaftlichen Highlight zum anderen fotografierten. Das Wetter hatte heute auch sehr gut mitgespielt; es war größtenteils bewölkt, so um die 16 Grad. Aber wenn es im Sommer wärmere Temperaturen gibt, dann sind Sonnenschutz und Mückenmittel unverzichtbar. Wenn ihr den Weg nachgehen wollt, dann achtet darauf, dass der Maas-Niederrhein-Pfad zwar ein festes Zeichen hat, einen gelb-roten Balken, aber man dennoch nicht ausschließlich nur nach dem Zeichen gehen kann; Karte (bzw. das Buch) und ein Navi-Gerät geben sehr gute Unterstützung, da in Holland sehr viele Wege gelb-rote-Balken haben. Nachfolgend einige Impressionen:

https://www.gpsies.com/map.do?fileId=izedkrgymwkvlknf