13.04.2019, Auf dem Eifelbahnsteig von Satzvey nach Mechernich, 22 km, Etappe 2

Endlich wieder wandern – fast egal, bei welchem Wetter. Wir hatten allerdings durchweg schönes sonniges Wetter heute. Wenn auch die Sonne immer mal wieder in kristalliner Form schien – oder wie eine Mitwanderin das Phänomen mit einer neuen Wortkreation benannte – Schnaupelschauer für Graupelschauer. Auch haben wir uns Gedanken gemacht, ob es analog einem Regenbogen ebenfalls einen Schneebogen geben könnte. Dazu fiel uns allerdings dann doch keine Lösung ein, für das Bauen von Schneemännern waren wir uns aber einig, dass es im Genderdeutsch Schneepersonen heißen muss. Zeit zum Genießen hatten wir neben solchen Überlegungen aber dennoch. Die heutige Tour war sehr abwechslungsreich. Schöne Aussichten in die Weite der Eifel auf Feldwegen sowie schöne Waldabschnitte mit Kiefern bestückt, teilweise als Alleen angeordnet. Die Wanderung war heute nicht so schwer, wenige mäßige Steigungen, die Wege gut zu gehen. Von den Temperaturen her war es unerwartet winterkalt, aber in der Bewegung war es angenehm. Wir hatten heute einige kulturelle Highlights. Zuerst passierten wir die Bruder-Klaus-Kapelle, die mich in ihrer einfachen Schlichtheit immer wieder sehr beeindruckt – eindeutig ein heiliger Ort. Weiterhin haben wir die Katzensteine gesehen, eine Felsformation als Buntsandsteinmassiv im Veybach-Tal zwischen Mechernich und Satzvey, sehr sehenswert. Wir begegneten einer 1000jährigen Eiche in Burgfey und später kurz vor Mechernich haben wir eine weitere Kapelle gesehen, die den Bergbaukumpels gewidmet ist, alles in allem eine sehr gelungene Wandertour.

Bei dieser Wanderung handelt es sich um eine Tour von Natur-Aktiv-Erleben. Der Track ist auf ihrer Website zu finden.